unser Tip für Athen Olympia 2004

Top Amateur Fighter mit Chancen 1. Sebastian Zbik , Schwerin , 72,5 kg 2. Eduart Gutknecht , Giffhorn , 75 kg 3. Marcel Kulke , Cottbus , 67 kg 4.Victor Weißenburger , Wetzlar, 63,5 kg 5. Vitaly Taibert , Stuttgart , 59 kg


News Archiv Januar 2003
Was geht in Athen ? Amateurboxen in Deutschland in Richtung Olympia 2004

Der derzeitige Leistungsstand der Deutschen Fighter am internationalen Maßstab gemessen lässt eher leider nachdenklich stimmen.
Die alte Führungsriege des DBV wird gerne gerade aus den eigenen Reihen als Hinderniss der progressiven Entwicklung des Deutschen Amateurboxens hingestellt ...ist das wirklich so ? Nein bestimmt nicht... Die zweifellos älteren Herren machen ihren Job gut... sie organisieren die Umverteilung von Mitteln der öffentlichen Hand und halten das System der Nachwuchs- Förderung am Leben ...manchmal sei jedoch der Gedanke gestattet ,was passieren würde, wenn ein Land wie Ghana das Geld für den Boxsport in Richtung Olympia zur Verfügung hätte wie unser Team ?! Boxfans wissen es...

Langsam entwickelt sich ein Unterschied zwischen dem Olympischen Boxen und dem "ranzigen" Deutschen Amateurboxen.. .was den Sport angeht... In Sydney versagt das gesamte Team kläglich und bekommt nur mit Glück eine Bronze durch Köber... In diesem Gewicht waren übrigens weniger Teilnehmer am Start ! Und z.B. der gut besetzte Chemiepokal zeigt es wiederholt... keine Chance für unsere Jungs... Junioren WM Taibert kann nur mit zweimaliger Hilfe der Punktrichter gewinnen und Schuster findet eine schwache eher ausgesuchte Konkurrenz vor !

Beide Siege waren also bestimmt kein Grund zum Feiern. In einem anderen Kampf wurde die Schwäche des Deutschen Amateurboxens sichtbar... Jungstar Sebastian Zbik erstmals aufgeboten und nicht zu Unrecht wie wir zugeben müssen mit großen Hoffnungen für die Zukunft ausgestattet offenbart die ganze Misere... Zbik ein Fighter mit Herz und Verstand weiterhin durch jahrelanges Training mit Top Boxer Physis (was die Längsmuskulatur betrifft) und traumhafter Grundschnelligkeit versehen, versagt gegen einen mäßigen unbekannten bulgarischen Gegner ...Warum ? ist hier die Frage ... Was kaum jemand weiß, der Junge musste Gewicht machen ! In seinem ersten int. Kampf also keine Kraft !

Der Siegeswille war im gesamten Kampf da, aber das technisch taktische Können nicht ! Körperhacken wie ein Anfänger gepatscht, hinterher Rennen im Ring ,anstatt Wege abschneiden, keine Dreihandkombinationen usw. nichts als mit der Führhand stochern, bis sich eine Lücke für die Schlaghand findet...unglaublich ! Was machen besonders die hochbezahlten Bundes- und Landestrainer eigentlich den ganzen Tag für ihr vieles Geld ?

Wenn man sich manche Gestalten von ihnen so ansieht ! ?

Was sollen unsere Fighter machen wenn Ihnen nichts Konkurrenzfähiges im Punkto Boxtechnik und Taktik beigebracht wird. Die vom Kasachen Golowkin oder auch vom Cubaner Rigondaux perfekt dargebotene Defends ,kennen diese Trainer wohl gar nicht ?! Das Führhandboxen alias Sowjetunion und DDR ist vorbei und es dürfen und müssen auch wieder Bewegungsabläufe in der Halbdistanz, im Infigth und Aufwärtshacken trainiert werden... Die Bundestrainer und Landestrainer mit Verantwortung sollten selbst auf ihre Tauglichkeit überprüft werden ,besonders in Punkto der Fähigkeit konkurrenzfähige Trainingsmethodik überhaupt habhaft zu sein ! Würde z.B. besagtes Nachwuchstalent Sebastian Zbik von Golowkins Trainer vorbereitet werden erkennen ihn so manche nicht mehr wieder...

Wann kommen neue weltoffene Trainer an die wichtigen Positionen, Trainer mit modernem Wissen und Können und Lust !? Die Amerikaner und Australier haben gehandelt und ihre Trainer gefeuert und neue bestellt... die werden Erfolge feiern... und nun sind die alten Herren gefragt... handeln Sie Herr Froschbach, bevor Sie uns wieder in Athen blamieren

Amateurboxen 2008 vor dem olympischen Aus?

Wie schon in Richtung Sydney 2000, wird das Amateurboxen auf Grund seiner fehlenden Werbewirksamkeit und Attraktivität wieder zum Problemfall der olympischen Programm- Kommission für die Sommerspiele 2008 in Peking. Nur ganz knapp und nach hitziger Diskussion ist das Amateurboxen diesmal einer Ausschlussempfehlung der Programm-Kommission entgangen und wurde jedoch auf den intensiven Prüfstand erhoben.

Die Entscheidung ob das Amateurboxen 2008 noch Olympische Disziplin bleibt ,fällt das IOC bei seiner Session in Mexiko im November diesen Jahres. Und es sieht diesmal gar nicht so gut aus...Die Programm-Kommission wirft der AIBA neben dem mangelnden Werbeinteresse der Großsponsoren am Amateurboxen nach wie vor Imageprobleme, mangelnde Abgrenzung zum Profisport vor...Weitere Probleme der Sportart sieht die Kommission in anhaltenden skandalösen Urteilen, mangelnder Demokratie in der AIBA sowie die Nähe bestimmter Funktionäre zum organisierten Verbrechen.

Ganz und gar schlecht weg kommt das Amateurboxen bei der TV Sende- Analyse der Sommerspiele in Atlanta und Sydney sowie den Analysen der Presseberichterstattung Sydney 2000. Hierzulande wird die olympische Abwertung des Amateurboxens und das ganze drum herum gerne und absichtlich verschwiegen um einerseits den staatlichen Geldfluss und andererseits die Motivation der Jungs nicht zu zerstören. Anbei : ein Antrag auch das Frauenboxen als Olympische Disziplin zuzulassen, wurde mit den Worten abgelehnt.

“Der betreffende Weltverband solle künftig diesbezüglich unnötige Kommunikation und Lobbyarbeit in Richtung Programm-Kommission unterlassen und sich das Geld sparen... No Way für Frauenboxen“

Onur Papke der Lüge überführt...

Werner Papke- noch in der von Universum Boxpromotion GmbH und den von Sauerland GmbH gekauften angeblichen Fachzeitschrift des Deutschen Amateur- und Profiboxen dem BOXSPORT unlängst als ehrwürdiger Talentemacher gefeiert, wurde einmal mehr von uns beim Lügen erwischt und dabei blosgestellt, als er sich die Arbeit anderer zum Eigenlob und Eigenverdienst zurecht legen wollte... Der im Amateurboxverein Schöneberger Boxsportfreunde angemeldete 14 jährige Berliner Türke Onur Ince war diesmal sein Ziel... Schade nur das sich der Journalist Wolfgang Lay, in letzter Zeit nur als Ringsprecher tätig, dafür hergibt Sachen zu schreiben, die er vorher nicht überprüft hat ...Worum geht es nun in Detail ?

Papke bezeichnet Onur Ince in diesem Artikel als seine Entdeckung und neue Hoffnung. Er vergleicht ihn mit Oscar de la Hoya d.h. mit der Einschränkung wenn er ihn weiter trainieren kann... Richtig ist Onur Ince hat sich von Papke für eine Goldkette und ein Handy locken lassen, sowohl in den Gym als auch in seine Wohnung... sicher ein paar mal zur Pratzenarbeit versteht sich... Onur Ince hat aber schnell mitbekommen, was da läuft... *da gibt es auch noch was zu erzählen...versprochen wir arbeiten daran...

Trainiert hat der Junge jedenfalls ständig und ohne Unterbrechung bei seinem Heimatboxverein in Schöneberg und gerade bezogen auf den überlegenen Sieg bei der Berliner Meisterschaft 2002 eher oft gemeinsam mit seinen Freunden Zapir, Magdi, Abed u.a. bei uns und nicht bei Papke ! Onur Ince hat sich sofort nach dem Erscheinen des Artikels, sowohl persönlich als auch über seine Familie deutlich von Papke distanziert... er hat dazu dem Journalisten Axel Eiffert im Beisein eines Familienangehörigen Rede und Antwort gestanden sowie auch TV Kommentator Werner Kastor der ihn persönlich kennt, die Wahrheit berichtet. Sein Trainer im Boxclub und wir vertrauen ihm und dieses Vertrauen will und wird er nicht enttäuschen...

Eine Schande bleibt es sich im Boxen mit anderer Talente, anderer Arbeit und anderem Erfolg schmücken zu wollen... im übrigen auch Michel Trabant hat schon geboxt als die Mauer noch zu war... Papke kann auch demzufolge nicht dessen Entdecker oder erster Trainer gewesen sein... wie er allen einreden will... Lug und Trug begleiten diesen Mann schon sein ganzes Leben lang...