| |
 |
 |
An die Sportredaktion Boxen // Roland
Suttner, Boxfabrik Info 31.08.2003
Ein ungenauer linker Haken von Wladimir Klitschko,
eher ein Wischer, in Runde 1 beendete den ungleichen Kampf,
bevor er noch richtig begonnen hatte. Fabio Moli strauchelte
und ging zu Boden. Doch hat diese Situation gereicht, um Fabio,
der bereits im Rückwärtsgang war (wodurch logischerweise
die Schlagwirkung verringert wird), endgültig erkennen
zu lassen, dass es hier für ihn nichts zu gewinnen gibt.
Deshalb hat er sich noch mal im Sitzen umgeschaut und dabei
vermutlich gedacht: meine Börse habe ich und meine Gesundheit
behalte ich auch. Was solls, könnte man meinen.
All diejenigen, die auf Kohls Universum Boxpromotions
(UBP) Sprüche reingefallen sind und an ein sportliches
Highlight in der Olympiahalle geglaubt haben, wurden enttäuscht.
Auch wenn das ZDF die Pfiffe bei Klitschkos Siegerehrung schnell
am Tonmischpult runterfuhr, in der Halle waren sie klar zu
hören. Sie kamen von enttäuschten Zuschauern und
galten nicht Wladimir und auch in der Mehrzahl nicht dem total
überforderten Fabio, sie galten vor allem den Organisatoren
eines solchen Missmatchs.
Den Klitschkos hilft Universum mit dieser Art von Kämpfen
sicher nicht wohl eher unbeabsichtigt wird hier von
UBP der Markenartikel Klitschko demontiert und
teilweise sogar lächerlich gemacht. Wenn UBP dies nicht
schnell begreift, wäre es für die Klitschkos vielleicht
wirklich besser, ab 2004 in den USA ihre Karriere mit professionelleren
Promotern fortzusetzen, als sie sich bei UBP durch solche
Aufführungen womöglich beschädigen zu lassen.
Auch die restlichen Kampfpaarungen endeten erwartungsgemäß
mit Siegen von UBP-Boxern gegen die jeweils sorgfältig
ausgewählten Aufbaugegner. Die Nacht der Boxgiganten
in der ausverkauften Olympiahalle war eine einzige Farce.
Interessant in diesem Zusammenhang, dass Boxers friend
Info bereits am 28.08.2003, also schon 2 Tage vor dem Kampfabend,
neben dem Ausgang der Kämpfe auch die Reaktion des Münchner
Boxpublikums vorausgesagt hat, - Pfiffe statt Applaus (s.u.).
Die Statements der UBP-Verantwortlichen auf der anschließenden
Pressekonferenz in der Olympiahalle klangen mitunter verzweifelt
angesichts der immer kritischeren Pressefragen. Es scheint,
die Zeiten, zu denen UBP Presseveranstaltungen zu reinen PR-Events
verkommen sind, nähern sich dem Ende.
Boxers friend Info vom 28. (!) August 2003:
(Boxer und Trainer aus der Boxfabrik München berichten
über aktuelle Boxthemen)
Boxveranstaltung 30.08.2003 Olympiahalle, München
Fabio Moli - Gigant, Prüfstein, Aufbaugegner oder Zirkusnummer
?
Außerdem: Slavisa Petkovic und seine hochkarätigen
Gegner
Alle sind neugierig ist Fabio Moli, wie von Kohls
Hamburger Universum Boxpromotion (UBP) behauptet, ein Boxgigant
oder zumindest ein Prüfstein der Schwergewichtsszene
oder hat Universum Boxpromotion nach der Publikumsverarschung
bei Vitali Klitschkos 1.Runde-KO-Sieg gegen Orlin Norris in
der Sedlmayerhalle vom 27.01.2001 sich eine weitere Lachnummer
für die ZDF-Zuschauer und das Münchner Publikum
ausgedacht ?
Danach und nach Parcolus Zirkus-Weltmeisterschaften
letztes Jahr im Zirkus Krone ist das Interesse am Profiboxen
in München deutlich zurückgegangen. Verkauf von
Kartenpaketen, Kartenverlosungen, Freikarten (allein die AZ
hat 1000 Tickets beim meet and greet kostenlos
angeboten)
alle Register wurden gezogen, um die Olympiahalle
voll zu bekommen. Für ZDF und Universum mag es egal sein,
die Veranstaltung wurde längst gut verkauft (s.u.) und
Hallenzuschauer haben wahrscheinlich für sie ohnehin
nur eine Bedeutung als Kulisse.
Die Boulevardpresse allen voran die im Veranstaltungsmarketing
mit einbezogene AZ überschlug sich vor Be-geisterung
für diesen Kampfabend. Doch was wird außer ein
bis zwei interessanten Vorkämpfen wirklich geboten ?
Statt der auf der Pressekonferenz im Juli (Cinemax Kino München)
großspurig angekündigten möglichen Revanche
gegen Ross Purity (TKO-Sieger vor 5 Jahren über Wladimir
Klitschko in Kiew) wurde mit dem Argentinier Fabio Moli (IBO-Ranglisten-Nr.
52) wieder ein Aufbaugegner verpflichtet. Ob diese Kampfpaarung
die Münchner Boxfans auch aufbaut, hätte sich der
Veranstalter Christan Howaldt (La Ola Events), der die Veranstaltung
von Universum gekauft hat, vielleicht vorher überlegen
sollen. Statt Klitschko gegen Purrity oder wenigstens Petkovic
gegen Hill hat er nun lediglich eine typische
Universum Boxveranstaltung mit einem Aufbaukampf al s Hauptereignis
zu bieten.
Wladimir Klitschko gehört ohne Frage trotz seiner KO-Niederlagen
gegen Corrie Sanders und Ross Purity zumindest von seinen
sportlichen Fähigkeiten her weiterhin zur Weltspitze
im Schwergewichtsboxen. Aber glaubt sein Management wirklich,
ihm, den ZDF-Zuschauern und dem Münchner Publikum mit
so einer Kampfpaarung einen Gefallen zu tun? Fabio Moli (La
Mole = Der Starke) ist ein Boxer, der noch nie außerhalb
Argentiniens geboxt hat und außer gegen Alex Vassilev
und Marcelo Dominguez - gegen den er im letzten Jahr klar
verlor - noch keinen namhaften Gegner hatte ? Was soll also
so ein Mismatch für einen sportlichen Wert haben ? Gesellschaftlich
mag es für die Münchner im Hitzemonat August zwar
eine willkommene Abwechslung sein, doch was bringt es für
Wladimir Klitschko, wenn er wirklich Schwergewichtsweltmeister
werden will ?
Auf der oben erwähnten Pressekonferenz wurde als weitere
Kampfpaarung der in Hamburg lebende Slavisa Alex
Petkovic (23) gegen Virgil Hill angekündigt. Doch auch
hier Fehlanzeige. Ist Petkovic für Hill ein zu schwerer
Gegner, wie die Hamburger auf ihrer Homepage resümierten
?
Glauben die Verantwortlichen bei Universum tatsächlich,
dass Virgil Hill, vor dem doch in jeder Hinsicht im Weltmaßstab
limitierten Petkovic Angst hat ? Immerhin hat Virgil Hill,
der fast 10 Jahre Lightheavyweight- und Cruisergerwichts-Weltmeister
war (53 Kämpfe, 49 Siege), derzeit in den Ranglisten
bei WBA und IBF vor Petkovic liegt, den bis dahin unbesiegten
Henry Maske in München geschlagen. Wen hat Petkovic denn
schon geboxt, dass er bei der WBO demnächst um den Weltmeistertitel
gegen Johnny Nelson boxen soll ? Sein behutsam aufgebauter
Kampfrekord überzeugt nicht unbedingt.
Virgil Hill teilte bereits im Juli dem Boxfabrikchef Roland
Suttner mit, dass er wenn ihm vom Universum-Angebot
gerade mal 50.000 $ bleiben, nicht daran denkt, nach München
zu kommen. Dafür könne er in den USA an jeder Ecke
boxen. Wenn Universum ein vernünftiges Angebot machen
würde, käme er sofort und freue sich auf den Kampf.
(E-mail von Bill Sorensen, Manager von Virgil Hill am 5.8.2003
an Roland Suttner / Boxfabrik:
Dear Roland, Cary and Virgil forwarded this message to me.
We were only offered $50,000.00
)
Trotzdem wurde Virgil Hill von Universum noch tagelang auf
deren Homepage als möglicher Petkovic-Gegner vorgestellt.
Dem Kartenvorverkauf hat dieses Manöver sicher nicht
geschadet.
Drei Wochen vor dem Kampf wird für Petkovic endlich ein
neuer Gegner von Universum vorgestellt. Michael Simms, erst
seit 3 Jahren Profi und welch ein Zufall - wird trainiert
vom neuen Klitschko-Assistenztrainer Freddy Roach (Interessenskonflikte
?).
Am 20.08.2003 also 10 Tage vor dem Wettkampf
wußte Sid Tenner, der Manager von Michael Simms, bereits,
dass der Kampf gegen Petkovic nicht stattfindet. Für
Kohls Matchmaker Hedi ist so etwas auch kein großes
Problem. Er hat schnell vielleicht mit Hilfe des angeblich
(lt. ZDF) bankrotten Boxweltverbandes WBC einen anderen Argentinier,
Sergio Beaz sicher chancenlos (von seinen letzten
5 Kämpfen hat er 4 verloren, 2mal durch KO) und mit Null
Vorbereitungszeit aus dem Hut gezaubert. Diesmal hat
es allerdings nicht einmal Universum Boxpromotion geschafft,
diesen als brandgefährlich oder gar hochkarätig
den Medien zu verkaufen.
Fabio Moli: Beim Training am 27.08.2003 in der Boxfabrik hatten
die Trainer und Boxer der Boxfabrik Gelegenheit, Fabio Moli
hautnah zu erleben. Ein sympathischer Bursche, übergewichtig
(mindestens 10 kg !), bewegte er sich auf langsamen Füßen,
aber noch langsamer sind seine Arme, vor allem sein Jab. Ein
paar Runden Sparring mit einem Boxfabrik Halbschwergewicht
und allen in der Boxfabrik war klar, Moli hat nicht den Hauch
einer Chance gegen Wladimir Klitschko. Boxtechnisch stark
limitiert verfügt er weder über die erforderliche
Schnelligkeit, noch über die notwendige Schlagkraft.
Dies war so offensichtlich, dass es dann auch nicht mehr darauf
ankam, dass er am Schlagmessplatz nur ca. 400 Newtonmeter
Aufprallenergie bringt (Vergleich: sein Gegner Wladimir Klitschko
bringt sicherlich das doppelte, Virgil Hill ~ 550, Lou Savarese
~650, John Scully ~600, Boxfabrik- Freizeitsportler oft zwischen
300 und 400 Nm).
Sorgen muss man sich bei diesem Boxspektakel nur um die Gesundheit
des Menschen Fabio Moli, von seinen athletischen Voraussetzungen
her ist er zu schwach und zu langsam. Er wird für eine
mediale Lichtgestalt wie Wladimir Klitschko einfach für
einen Aufbaukampf verheizt. Hier puscht man
mit allen Tricks ein boxsportlich völlig unbedeutendes
Ereignis zu einer Nacht der Giganten. Natürlich
wurde Fabio Moli von keinem gezwungen, diesen Kampf zu machen
er wurde ihm als die Chance seines Lebens verkauft.
Moli kommt aus einfachen Verhältnissen, lebt in Cordoba
(Arg) (lt. CIA-Statistik leben 40% der Argentinier unterhalb
der Armutsgrenze). Das Geld kann der 3fache Familienvater
gut brauchen, dass er seine Gesundheit dabei ruinieren kann,
weiß er nicht, vielleicht verdrängt er es auch.
Wer so etwas aber genau wissen müßte, ist sein
Manager Dr. Sodero, ein gutsituierter Jurist aus Cordoba,
die Beteiligten der Boxverbände (Offizielle, Punkt- und
Ringrichter, Ringärzte,
), vor allem aber die Chefs
bei Universum (Klaus Peter Kohl, Peter Hanraths, Hedi,
)
und auch die im Hintergrund verantwortlichen Finanziers beim
Gebührensender ZDF (ZDF zahlt angeblich bis zu 20 Mio
€ an Universum Boxpromotion pro Jahr, zum Vergleich:
Sauerland erhält von ARD nicht mal die Hälfte und
liefert dafür teilweise sogar spannendere Kämpfe).
Hätten die Chefs beim ZDF (z. B. Herr Poschmann) nicht
die Macht und auch die Pflicht, bei so einem Missmatch nein
zu sagen ? Oder sind hier zu viele finanzielle Interessen
von zu vielen Beteiligten im Spiel ?
Herr Poschmann hat in der Februarausgabe der Zeitschrift Sponsors
noch selbstbewusst geäußert: Wir sind zu
keiner bestimmten Anzahl von Übertragungen gezwungen.
Jeder einzelne Kampfabend, inklusive Boxer, Sendezeit und
Austragungsort, wird von uns zusammen mit Universum abgesprochen.
Wir konzentrieren uns auf hochqualitative Boxkämpfe und
sind nicht verpflichtet Schrott zu zeigen.
Boxers friend fragt hier: Und warum überträgt
das ZDF dann diesen
.-kampf ?
Hat vielleicht Herr T. Kappen TKS (ARD / Sauerland) doch recht,
wenn er in der gleichen Zeitung meint, dass das ZDF, um die
Kosten wieder hereinzuholen, gezwungen sei, jetzt mit
allen Mitteln alles aus dem Boxen herauszuholen.
mittelfristig
kann diese Strategie nicht erfolgreich sein und wird den Sport
in Mitleidenschaft ziehen. Wir müssen deshalb alle darauf
achten, dass qualitativ hochwertige Kämpfe übertragen
werden.
Es wäre nicht verwunderlich, wenn das Münchner Publikum
den Triumphator des Abends nach seinem von Universum
Boxpromotion bestellten und vom ZDF inszenierten
KO-Sieg anstatt zuzujubeln auspfeift und damit zeigt, dass
es auch was vom Boxen versteht und sich von UBP nicht täuschen
lässt.
Wir wünschen Fabio Moli bei diesem Kampf viel Glück.
Er kann es brauchen.
V.i.S.d.P. Boxer´s friend Info: Rudolf Schmeller, Frankfurter
Ring 228, 80807 München
________________________________________________________
Boxer´s friend ® -Presse-Info - Frankfurter Ring
228 80807 München
Tel. 089 / 323 33 28 Fax: 089 / 324 31 23 - e-mail:
boxersfriend@lycos.de
|
 |

|
 |
|
Wieder mal bringt
sich Markus Beyer nicht durch sein Boxkönnen sondern
nur durch die Zweifelhaftigkeit seiner Siege in die internationale
Presse....jeder der einen Beyer Kampf bekommt kann sich ja
fast sicher sein das er zweimal boxen kann und somit auch
zweimal börse bekommt....Und da wurde auch niemand fest
Herr Ottke...Green strotzte nur so vor Selbstbewußtsein
war unser Eindruck! Die Runde 5 war bis zu einem wiederholten
saudummen !Kopfstoß von Green wieder nur ausgeglichen.
Der Ringrichter unterbrach den Fight ,bestrafte Green mit
einer weiteren Verwarnung und diesmal 2 Punkten Abzug...dann
nahm er Beyer und führte ihn zum Ringarzt. Dieser empfahl
Abruch....Der Ringrichter brach dann den Fight ab und verlangte
entsprechend der WBC Regeln das auszählen der Punktekarten....Was
dann auch geschah...Auf den ausgerechneten und ausgefüllten
Punktekarten stand der Name des neuen WBC Weltmeisters DannyGreen
aus Australien....vor der Urteilsverkündung stürmten
plötzlich viel Leute auf den überforderten WBC Delegierten
und den Ringrichter ein ....u.a. auch WBC ChefVize Martinez....
Nach 20 Minuten wurde das Urteil gekippt und Beyer zum Sieger
durch Disqualifikation...erklärt.
Ein Skandal...Im TV war deutlich zu hören wie der Ringrichter
ständig bemerkte :Ihr könnt doch die Regeln
hier nicht einfach ändern....
Nach den Regeln hätte der Ringrichter Green nur sofort
nach einem Foul disqualifizieren können. Zu diesem Zweck
hätte der Ringrichter den Fight stoppen und Disqualifikation
sagen müssen was er aber nach dem zweiten Kopfstoß
nicht tat....stattdessen hatte er hat DannyGreen mit einer
Verwarnung und 2 Punkten Abzug bestraft und damit war der
Fall erledigt...Danach ging er zu Beyer und lies Ihn, auf
Grund des stark blutenden Cuts dem Ringarzt vorstellen...
Wohl bemerkt ,dass Cut entstand durch eine reguläre Schlagwirkung
in Runde 3...
Dann brach er den Fight auf Grund dieser Cutverletzung zu
Recht ab...
Und nach WBC Recht wurde ausgezählt und Green als neuer
Weltmeister errechnet. Eine nachträgliche Disqualifikation
am grünen Tisch ohne Ringrichter gibt es nicht !
Konsequenz: Wieder eine unsportliche elende Schieberei auf
deutschen Boxboden und wieder um Markus Beyer...Egal wo man
derzeit im Ausland mit boxen unterwegs ist, überall wird
man als Deutscher wegen der Boxbetrügerein hier angesprochen
und sogar beschimpft...
Promoter wie Sauerland ,die sich ja sowieso nicht trauen mit
Ihren Jungs in Ausland zu realen Fights zu fahren kann das
natürlich egal sein.
|
 |
 |
|
In seiner Heimatstadt
Ponte San Pietro bei Bergamo verteidigte der Italiener Luca
Messi seinen WBA-EBA Titel im Weltergewicht erfolgreich. Vor
über 5000 Zuschauern im Fußballstadion bei einer
Open-Air-Veranstaltung besiegte er den starken Franzosen Samir
Cherrad durch technischen KO in der 3. Runde. Cherrad war
mit einem ansehnlichen Rekord von 34 Kämpfen, 30 Siegen,
14 ko und nur 4 Niederlagen angereist und lieferte dem Lokalmatador
(26 Kämpfe, 23 Siege, 10 KO, 2 Niederlagen und 1 remis)einen
begeisternden Kampf. In der 2. Runde machte er allerdings
nach einem offenen Schlagabtausch bereits Bodenbekanntschaft
und blutete stark aus dem Mund. In der 3. Runde - der Ecjke
gelang es nicht die Blutung zu stillen - drehte, nachdem Messi
alles auf eine Karte setzte plötzlich ab, sodass sich
der englische Ringrichter Paul Thomas veranlaßt sah,
den Kampf abzubrechen und Luca Messi zum Sieger durch tKO
in der 3. Runde zu erklären.
Die Ringärzte stellten noch in der Ecke von Cherrad einen
Kieferbruch fest. Nachdem der tapfere Franzose ins Krankenhaus
eingeliefert war, stellte man dort beim Röntgen einen
doppelten Kieferbruch fest. Trotzdem wurde Luca Messi von
seinen Landsleuten frenetisch gefeiert. Er ist nun auf einem
guten Weg zu einem WM-Kampf.
>Auf dem Weg zurück zu einem erneuten Titelkampf um
die WBA-EBA Krone im Superweltergewicht ist dagegen Simono
Rotola aus Bologna, der ebenfalls von dem Veranstalter Mario
Loreni gemanagt wird. Nach seiner unglücklichen Niederlage
im Dezember des letzten Jahres wechselte er den Trainer und
besiegte den strken in Spanien wohnhaften Rumänen Vasile
Surcica sicher nach Punkten. Rotolo steht nun bei 21, 20,
11 KO, 1 - 0 und soll im Oktober erneut um den Titel boxen.
Gegner soll voraussichtlich der Belgier Bendele Ilunga sein.
Der Kampfabend wurde komplett vom italienischen Sportsender
RaiSatSport live übertragen. Als Co-Kommentator fungierte
der Ex-WM im Mittelgewicht Nino "Nazionale" Benvenuti.
Steinmüller
|
 |
|
Der
angeblich von der Universum GmbH in Unfrieden gefeuerte Kubanische
Boxkünstler Juan Carlos Gomez 36-0 und die neue Schwergewichtshoffnung
der Hamburger Boxpromotion GmbH Sinan Samil Sam 18-0 treten
für den amerikanischen Pay TV Sender
HBO in dessen Nacht der Jungen Schwergewichtegegeneinander
an.
Uns verwundert im übrigen das frühe Zustandekommen
dieser Paarung zudem noch in den USA sehr...
Die Matchmaking Handschrift des für den Universum GmbH
Stall arbeiteneden Koblenzer Matchmakers M. Hedi scheint das
nicht zu sein !?
Normaler Weise hat doch der kräftige Türke boxerisch
keinerlei reale Chance gegen einen gutmotivierten und top
vorbereiteten Boxerkünstler wie JCGomez !?
Die Gomez in Deutschland damals auch von uns nachgesagte Punchlosigkeit
schon im Cruiser ist für das Team um Angelo Dundee kein
Problem....Der Altmeister wird JC Gomez klarer und gefährlicher
hinstellen ,auch Sam auszurechnen dürfte Ihm nicht besonders
schwer fallen...
Der Sieg von Sam gegen den Engländer Danny Williams darf
auch nicht so sehr überbewertet werden...Williams ist
a)schon länger über den Berg und b) kam der Kampstil
und Kampfesführung von Williams unlängst Sam sehr
entgegen....Gomez ist da eine boxerisch andere Ware...aber
wir lassen uns auch mal überraschen...
Der Türke bereitet sich derzeit in der Höhenluft
im polnischen Zakopane vor, Gomez hingegen liebt nach wie
vor die Wärme seiner neuen Heimat Florida.
Wie Gomez Co- Manager und Promoter Sugar Ray Leonhard mitteilte
geht der Jungen im Training sehr gut...Am Rande war auch zu
hören das SRL nächstes Jahr im Profiboxentwicklungsland
Schweiz eine Show veranstalten will...
Wir sind sehr gespannt wie sich der,von
der Universum GmbH über Ihr Haus und Hofblatt Boxsort*
als Zitat: unzuverlässig im privaten und beruflichen
Bereich sowie als Jammerlappen undBoxer mit
fehlender sportlicher Einstellung, Exilcubaner mit
seinem neuen Team unweit der wunderschönen Niagarafälle
in der US/ CAN Grenzstadt Buffalo präsentieren wird.
*was macht eigentlich Axel Eiffert von alten wahren !Boxsport
?
|
 |
|
Nach
der für uns nicht überraschenden Kampfabsage des
Dänen Damgaart geht für Michel Trabant aber auch
für die Universum Boxpromotion vielleicht ein Traum in
Erfüllung.
Am 13.09.2003 könnte der Berliner tatsächlich den
Ring im heimischen Estrell Hotel als neuer WBA
Weltmeister verlassen...
Einen kleinen Hacken hat die Sache aber
letztlich leider wieder doch. Die WBA hatte unlängst
den eigentlichen WBA Weltmeister im Weltergewicht ,Ricardo
Mayorga aus Nicaragua, überraschend zum Superchamp erhoben.
Durch diese Erhebung wurde der früher härtest umkämpfte
WBA WM Gürtel einzigartig und seltsam zugleich vakant....
Aber Glück gehört auch unbedingt in dieses harte
Geschäft...
Ein Sieg über den alternden aber immer noch gefährlichen
Jose Antonio El Gallo Rivera wäre die Eintrittskarte
für das richtige Profiboxen und damit auch Garant richtige
Börsen !
Wir wünschen viel Glück....
Michel mit seinem Hobby - den Pferden...
|
 |
|
Starker EL MATADORE Ricardo Mayoarga bezwingt
im Revanchfight erneut Vernon Forrest....
Zap Judah im Duell der Rechtsausleger gegen De Marcus Corley
nun WBO Weltmeister...
Suleiman M`baye nur knapp von Vivian Harris geschlagen....
 
9000 Zuschauer sahen in der Arena des neuerbauten
The Orleans Hotel und Casino insbesondere einen
ohne Ende aggresiv eingestellten , nur nach vorne stürmenden
Ricardo Mayorga...Besonders in den ersten Runden sicherte
sich der Puncher aus Managua den zum Schluß des Fight
nötigen Punktevorsprung gegen einen diesmal besseren
Vernon Forrest.
Zu unserer besonderen Freude besiegte Zap Judah den amtierenden
WBO Champ Corley durch ein knappes 2 :1 Urteil...Zap begann
den Fight mit Klasse Actionen und war über den gesamten
Fight der bessere Boxer...ebend schneller,beweglicher und
genauer.
In der zweiten Kampfhälfte machte der New Yorker Boxstar
jedoch besonders im Angriff einfach zu wenig um seine Kritiker
zwingend zu überzeugen....da steckte immer noch irgendwie
der KO Schock gegen Kostya Tszyu drin... In der Unterkarte
besiegte Vivian Harris in einem Fuß an Fuß Fight
seinen französischen Herausforderer M`baye nur knapp.
Das eher günstige neue Vorstadthotel von Las Vegas ist
für einen Trip in die Wüsten-Metropole nur zu empfehlen...
|
|
5000
Zuschauer sahen in Cardiff/Wales einen dramatischen 2 Rundenkampf
um den unbedeutenden WBO WM Gürtel im Supermittelgewicht.
Besonders die zweite Runde hatte es dabei in sich. Erstmals
in seiner Boxkarriere musste der Waliser Nationalheld Calzaghe
auf eine rechte Hand seines Herausforderers Byron Mitchell
zu Boden. Calzaghe erholte sich davon jedoch schnell und schickte
anschließend Mitchell mit einem linken Hacken zu Boden.
Mitchell erholte sich seinerseits nicht von der Schlagwirkung
und stand nach dem Anzählen fast wehrlos einem Schlaghagel
von Calzaghe gegenüber. Der Ringrichter brach zu diesem
Zeitpunkt mit Recht den Fight zu Gunsten von Calzaghe ab.
Calzaghe brauchte also nur 2 Runden um Mitchell zudem noch
TKO zu besiegen, während Ottke die vollen Runden benötigte
um zu einem Punktsieg zu kommen. Nun will Calzaghe zwangsläufig
den Fight mit Doppelchamp Ottke um an dessen richtige Gürtel
zu kommen. Promoter Frank Warren: ... wir kommen dafür
auch nach Deutschland... Ottke Promoter Sauerland
hält sich nicht nberechtigt gerade wegen der WBO mit
einer Kampfzusage bislang eher bedeckt... Calzaghe wäre
für uns im Kampf mit Ottke in jedem Fall jedoch der sportliche
Favorit...
|
 |
 |
|
|
 |
|
Brahim
Asloum holt nach seinem Olympiasieg von Sydney
nun ersten internationalen Profigürtel im Fliegengewicht
|
 |
|
  
|
 |
|

Man boxt immer nur so gut wie es sein Gegner zulässt...eine
alte Weisheit im Boxen...
Oh, Oh ...und diesmal hat Lennox Lewis für uns unerwartet,
eine ganze Menge zuviel zugelassen.
Lewis erschien unsagbar schlecht vorbereitet und mit größtem
Konditionsmangel und zudem noch anfangs taktisch falsch eingestellt
im Ring des nicht ausverkauften Staples Centers von LA.
Schon ab Runde 3 hatte er keine Luft mehr, nur gut das Vitali
Klitschko mit zunehmender Kampfdauer auch sichtbar müder
wurde. Lewis brauchte fast 5 Runden um sich überhaupt
auf den Kampfstil von Klitschko einzustellen. Ein Glaskinn
haben beide nicht, dass wurde diesmal mehr als nur deutlich.
Lewis hinterließ bei uns den Eindruck als hätte
er den Ukrainer unstudiert einfach unterschätzt. Er hat
mehr und mehr Probleme sich bei den langen Kampfpausen zwischen
seinen WM Fights zu motivieren glauben wir.
Vitali Klitschko gestehen wir erstmals in seiner Karriere
einen Klasse Fight zu, vielleicht aber auch gerade wegen der
Dramatik die in diesem Fight steckte.
Gerade im Infightverhalten lesen wir eine andere, bessere
Trainerhandschrift bei Ihm !?
Er hatte es wirklich in der Hand gegen Lennox Lewis, wohlbemerkt
an diesem Abend, sogar WBC Weltmeister zu werden .
Nach Runde 6 brach der Ringrichter den Fight auf anraten des
Ringarztes wegen einem schweren Cut unter den linken Auge
von Klitschko zurecht ggf. sogar zu spät ab.
Klitschko hatte tatsächlich zum Zeitpunkt des Abbruchs
auf den Punktezettel vorne gelegen , dies ist jedoch nur die
halbe Wahrheit was den Kampfablauf anging. Die letzten beiden
Runden gingen bereits an Lennox...
Vorwürfe insbesondere von Trainer Sdunek im ZDF Interview
nach dem Fight, aber auch von Vitaly selbst, der Abbruch war
unkorrekt ...lassen wir nicht gelten...
Auch die Vorwürfe bei dem Cut handelte es sich um ein
Foul wegen Kopfstoß stimmen nicht. Vielmehr war es eine
der wenigen rechten Hände von Lewis. An dieser Stelle
mal ein Kompliment an den Klitschko- Cutman...einfach riesig
dessen Leistung bei dem Horrorcut! Merken wir uns den Mann
! In jedem Fall hat Vitali Klitschko einen Rückkampf
verdient ...und Lennox eine gehörige Abreibung am Besten
von seiner Mutter ....
|
 |
|

Am 20. Juni fand im nordfranzösischen Nouzonville, nahe
der Ardennenhauptstadt Charleville-Mezieres eine gemischte
Veranstaltung mit Profis und Amateuren statt. Vor einem fast
ausverkauftem Haus standen 6 Amateurkämpfe und 5 Profikämpfe
auf dem Programm. Negativ bleibt hierbei festzustellen, dass
es wenig Sinn macht nach Profikämpfen wieder Amateure
zu präsentieren. Besser wäre es zuerst das Amateurprogramm
zu beenden und dann mit den Profis zu beginnen. Vielleicht
lernt man daruas. >Im Mittelpunkt des Abends standen zwei
Titlekämpfe, zum einen um den WBA-EBA-Title im Superfliegengewicht
zwischen dem Titelverteidiger Cyril Bellanger (Frankreich)
und dem Algerier Toufik Tabi und im Cruisergewicht um den
WBF-Intercontinentaltitel zwischen dem jüngeren Bruder
des Veranstalters Madjid Zaim und dem jugoslawen Radoslav
Milutinovic, sowie ein Comebackkampf des ehemaligen Welt-
und Europameisters im Leichtgewicht Julien Lorcy, übrigens
ein Cousin von Cyril Bellanger, gegen den Rumänen Adrian
Parlogea.
Cyril Bellanger studierte in den ersten beiden Runden seinen
Kontrahenten, ehe er dann in der 3. und 4. Runde aufdrehte
und unglaublich plazierte Schläge landete. In der 5.
Runde machte er dann Ernst und landete klare Kopftreffer,
die den englischen Ringrichter Dave Parris veranlassten, den
verteidigungasunfähigen Algerier Toufik Tabe aus dem
Kampf zu nehmen. Sieger durch TKO in der 5. Runde Cyril Bellanger,
dessen Rekord nun auf 22 Fights, 21 Siege, davon 13 KO, sowie
1 Niederlage steht.
Im eigentlichen Hauptkampf um die WBF Intercontinentalmeisterschaft
hatte es der einheimische Madjid Zaim, dessen Bruder Hamid
zusammen mit Daniel Lorcy den Kampftag veranstaltete mit dem
sperrigen Jugoslawen Radoslav Milutinovic zu tun. Der frenetisch
angefeuerte Zaim suchte in den Anfangsrunden eine vorzeitige
Entscheidung. Der boxerisch starke Milutinovic war aber damit
gar nicht einverstanden und liess den ungestüm in den
Mann hineingehenden Zaim mit zunehmender Distanz immer schlechter
aussehen. Es entwickelte sich dann ein unschöner Kampf
mit Halten, Abdrehen und einigen unfairen Aktionen, die vom
schwachen belgischen Ringrichter nicht geahndet wurden.Nach
zwölf Runden stand schließlich der einstimmige
Punktsieg von Madjib Zaim fest. Um aber international im Geschäft
bestehen zu können muss er noch viel an sich arbeiten
und vor allem sich das Abdrehen abgewöhnen!
Der Ex-WM und Ex-EM Julien Lorcy hatte es auf dem Weg zurück
mit dem überforderten Rumänen Adrian Parlogea zu
tun. Der Rumäne wehrte sich zwar tapfer, stand aber gegen
den entschlossen wirkenden Lorcy auf verlorenem Posten. In
der 2. Runde beendete der Ringrichter nach mehreren Niederschlägen
den Kampf. Mit einer solchen Gegnerwahl ist Lorcy aber auf
dem Weg zurück zu einem WM-Kampf wenig geholfen. Steinmüller
|
 |
|
Eigentlich sollte der WBA Weltergewichts Titelfight zwischen
Trabant und dem Dänen
Damgaart am 2. August in Kopenhagen stattfinden...Nun die
Verschiebung auf September..
Da kommt wohl alles zusammen bei Michel z.Z...erst berichtet
Anja im Boxsport über Ihre
Trennung von Michel... ,dann kommt auch noch der Fall von
Papke mit allem Dreck hinzu... dann wieder die Versöhnung
mit Anja...da glauben wir gerne das keine Zeit für Boxtraining
mehr vorhanden war...Ohne Ironie übrigens...
Schnell musste da wohl neue Kraft her und diese holte sich
Michel nebst seiner Anja sowie Thomas Lesnik nebst der Schwester
von Regina Hallmich bei einem Concert der US Superstar Eminem
und 50 Cents in Hamburg...
|
 |
|
 
Wer gerne mal im Boxen wettet ,der darf sich diese Chance
nicht entgehen lassen....mal 100 Euro nehmen und auf Lenox
wetten, und dabei ruhig eine KO wette abgeben...sicheres Ding
!
Schon nächsten Samstag am 21.06.2003 steigt der Fight.
Klitschko springt für den Aufbaumann Kirk Johnson gegen
Weltmeister Lenox ein, nachdem Johnson den Fight mit Atest
absagen musste...Lewis bekommt 7 Mill. und Klitschko 1,4 Mill
US Dollar...
Den ersten Lacher fabriziert sofort Meistermacher
und Universumcheferfolgscoach Sduneck...
Die Bild fragte Sduneck ob Vitali überhaupt
eine Chance gegen Lewis hätte...
Sduneck: Zitat: drei gute Gründe sprechen für
Vitali:
1.) Noch nie hat Lewis einen so reaktionsschnellen
Gegner gehabt, der seinen Kopf blitzartig aus der Gefahrenzone
bringt...
Sagen Sie mal Herr Sduneck...Von wem reden Sie
hier eigentlich ?? Vitali ist steif wie ein Holzbock ,Regina
Hallmich bekommt den Kopf schneller weg und das will schon
was heißen ! Was zahlt Ihnen die Universum GmbH für
solch einen Mist den Sie da von sich geben ? Klitschko hat
boxerisch, technisch-taktisch überhaupt keine Chance
gegen Lenox ! Er weiß gar nicht was auf ihn zu kommt
und wird größte Probleme von der ersten Minute
an bekommen...
Sduneck: Zitat weiter:
2.) Im Schwergewicht haut kaum einer härter
als Vitali.
Eine völlig unbewiesene These....bei
den Gegnern die Vitali bislang geboxt hat, sind Mimimum die
Hälfte nicht ausreichend vorbereitet gewesen ,weil sie
bewusst erst Tage zuvor ein Kampfangebot bekamen...und somit
dann fast immer von selbst vor Schwäche umgefallen sind.
Sduneck: Zitat weiter:
3.) Lewis hat ein sehr großes Problem
sein Glaskinn
Wer hier ein Glaskinn hat wird sich noch zeigen...klar
ist Lenox von Rachman einmal überrascht worden...bei
dem Ding wäre Jeder !!!!!!!!! runter gegangen...Aber
er hat doch wohl im Rückkampf deutlich gezeigt das dies
nur ein Ausrutscher war...und das er zurecht wieder Weltmeister
ist. Jeder hat in diesem harten Sport eine zweite Chance verdient...Apropo
in der Fußgänger Passage in der City von Schwerin
spielt eine ehemaliger Boxer von Ihnen für Kleingeld...einer
der mal ein großes Talent war ,sogar in Cuba Turniere
gewonnen hatte ...erinnern Sie sich noch Herr Sduneck
Nachdem Wladimir, wie wir es schon jahrelang vorher
gesagt haben, deutlichst überfordert gegen Altmeisternur
auf dem Ringboden herumgekrabbelt ist, kommt es nun für
den eigentlichen Kickboxer ! Dr. Vitali Klitschko noch härter
...
|
 |
|
 |
|
|