PFB Interview mit GBA Geschäftsführer Jörg Milcke
PFB : Herr Milcke , der Kampf zwischen dem Promoter/Boxer Barker Barakat und Khoren Gevor hat in Insiderkreisen viele Gemüter erhitzt. Von einem Fehlurteil und auch von überforderten GBA Offizielle war die Rede . Von einer Hetzjagd auf Gevor aber auch von Polizei nebst Strafanzeige nach schwerer Sachbeschädigung durch Gevor wurde berichtet . Dann zum wiederholten Male die Schläge von Gevor gegen den Ringrichter . Was haben Sie unternommen um die Geschehnisse aufzuklären ?
GBA Ceo Milcke : Wir haben natürlich versucht alle Beteiligten unabhängig voneinander zu hören um uns ein Bild machen zu können. Das ist jedoch nur teilweise gelungen und hat auch mehr Zeit als erwartet beansprucht. Beispielweise stand unser Ringrichter noch Tage nach dem Geschehen wie unter Schock. Er brauchte eine gewisse Zeit um wieder für Boxen ansprechbar zu sein. . Am Unbefriedigsten hierbei war , das sich Herr Gevor überhaupt nicht bei uns gemeldet hat und wir stattdessen jetzt seit dem 11.1. 2012 jetzt mit einem Anwalt kommunizieren müßen . Das sagt auch einiges aus.
PFB : Viele behaupten das die Reaktionen von Herrn Gevor , also im Affekt wieder einen Ringrichter zu schlagen , auf ein klares Fehlurteil zurück zuführen ist . Auf der GBA Webseite war heute zu lesen ,dass Sie nach interner Prüfung den Barakat Sieg bestätigt haben . Was halten Sie nun den Leuten entgegen die trotz Ihrer internen Überprüfung immer noch sagen das es sich um ein Fehlurteil gehandelt hat.
GBA Ceo Milcke : Der Kampf war wie schon das Punktrteil darstellt sehr eng . Wie immer im Boxen sehen das die Einen so und die Anderen so . Fakt ist aber hier auch , es gab unsererseits keinerlei Grund sich überhaupt mit der Rechtmäßigkeit des Urteils zu beschäftigen. Das Team Gevor hat trotz der allgemeinen Aufregung bis heute keinerlei Protest gegen das Urteil eingelegt . Und wie man Protest gegen ein angebliches Fehlurteil macht , sollte auch das bereitts auf höherem Niveau geprüfte Gevor Team doch wohl wissen . Direkt 50 Euro Protestgebühr auf den Delegierten Tisch und damit den Protest ersteinmal anmelden und dannach innerhalb von 24 Stunden den Protest schriftlich begründen und so gut wie möglich belegen. All das ist nicht geschehen . Die allgemeine Unruhe in Sachen Urteilsfindung kam hier vorallem dadurch auf ,dass jemand "Unbekanntes" in der Datenbank Boxrec.com , weit vor unserem offizielen Commissions Bericht, ein nicht hachvollziebares "Unentschieden" hatte eintragen lassen. Wie gesagt wo aber kein Kläger ist gibt es auch keinen Richter .
PFB : Kommen wir zu dem erneuten Angriff von Herrn Gevor gegen einen Ringrichter. Sie bestrafen diesen Verhalten, ähnlich wie vormals der BDB, mit einem Jahr Sperre auf GBA Veranstaltungen . Ist das nicht eigentlich nur eine Alibi Strafe , die Herr Gevor jederzeit umgehen kann, in dem er einfach unter anderer Verbandsaufsicht boxt ?
GBA Ceo Milcke : Wir akzeptieren beispielsweise die Sperren die uns der BDB oder die FVA mitteilt. Wir gehen hier fest davon aus das jede von dort ausgesprochene Sperre einen Grund hat und befolgen Sie entsprechend . In diesem Fall haben wir die Hoffnung ,das auch unsere Sperre von den anderen Verbänden mitgetragen wird. Ein Boxer ,der warum auch immer wiederholt auf einen Ringrichter losgeht,weil er mit seinem Urteil nicht zufrieden ist , hat in einem Ring nichts zu suchen . Eine Mithilfe in dieser Sache einfordern können wir hier jedoch nicht. Hier lassen wir uns mal überraschen was passiert .
PFB : Was unternehmen Sie Seitens der GBA um zukünftig solche oder ähnliche Geschehnisse bereits im Vorfeld abwenden zu können . Haben Ihre Untersuchungen ggf auch GBA seitige Schwachpunkte ergeben die abgestellt werden müßen .
GBA Ceo Milcke : Für mich spielt hier das Zusammenspiel zwischen sportlicher Aufsicht der GBA und der Sicherheitskriterien der jeweiligen Veranstalter die entscheidende Rolle.
Bei den Veranstaltern bei denen immer ein Tick mehr passiert als normal üblich müßen wir härter kontrollieren und zahlenmäßig größere Team entsenden . Promoter Barakat wird in der 3 Kalenderwoche beispielsweise nach Berlin gebeten . Bevor er für 2012 eine weitere Lizenz erhält muß er uns das Gefühl geben das er "Alles im Griff hat" . Mir hat sein geplantes Sicherheitsaufkommen in der besagten Veranstatltung nicht gefallen .Auch kann es nicht sein ,dass ein Ringsprecher anstatt zu beruhigen bewußt noch Öl ins Feuer gießt .
Wir selbst müßen unsere Offiziellen , sowohl die Ring - und Punktrichter aber auch unsere Delegierten besser und intensiver auf Ihre Aufgaben vorbereiten . Es kann einfach nicht sein , dass ein Punktzettel einfach verschwindet. Das Wiegen ist ein Heiligtum im Boxen und muß auch so behandelt werden . Höchst spannend anmutende Kämpfen müßen mit unseren besten Leuten besetzt werden . An dieser Stelle verweise ich aber auch auf unsere 142 Veranstaltungen im letzten Jahr die ohne Probleme abgelaufen sind.
DBV real * Staatliche Zuschüsse und Lotto Gelder abzocken immer – Internationale Erfolge seit Jahren nimmer …
DBV mit 2 Gesichtern * Selber mit eigenem Profiboxverband Profikämpfe veranstalten , gleichzeitig aber Zusammenarbeit mit Profiboxen verbieten ...
DBV Strukturen vor dem KO * Letztes DBV DM Finale vor 200 Zuschauern incl. Teilnehmer ...
Bayrische Erinnerung * DBV Sportchef Deuster und seine Rahman Yusubov Story …
Landestrainerschaften bekommen monatlichem Gehaltsscheck * Boxvereine können kaum noch veranstalten und verlieren mehr und mehr Boxeleven an besser ausgerüstete private Boxkampfschulen und Gyms …
Zahl der Kämpfe unter Amateurregeln auf Veranstaltungen von Profiboxverbänden und/oder Kickboxverbänden und neuerdings auch auf MMA Shows und unlizensierten Shows steigt drastisch an …

Sachverhalt : DBV zur IDM: Andreas Koepf Die GBA (German Boxing Association) hat in einer Ausschreibung zur Teilnahme an einer als "1. IDM" bezeichneten Veranstaltung vom 17. bis 19.02.2012 aufgefordert. Hierzu ergeht seitens des DBV-Vorstandes der ausdrückliche Hinweis, dass einziger Spitzenverband des olympischen Boxens in Deutschland der DBV ist. Nur dieser ist berechtigt, Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften zu genehmigen und durchzuführen. Für alle Athleten/innen, die einem Mitgliedsverein innerhalb des DBV angehören, wird für die genannte Veranstaltung ein Startverbot ausgesprochen. Das bedeutet, dass Teilnehmer aus dem Amateurlager unwiderruflich ihren Amateurstatus und die Berechtigung zur Teilnahme an olympischen Spielen verlieren. Kassel, 02.01.2012 Heinz-Günter Deuster Vizepräsident Leistungssport

Auh , Auh , Auh Herr Deuster , Sie tappen wie damals schon bei der Yusubuv Story* einmal mehr im Dunkeln ...* aber dazu später mehr ...
Wie können Sie einserseits nach wie vor nur eingetragene Vereine in den DBV aufnehmen ,also nach wie vor die privaten Sportschulen und Gyms mit Ihren Boxeleven deutschlandweit bewußt ausgrenzen und andererseits behaupten der DBV ist der einzige Deutsche Spitzenverband im olympischen Boxen und nur Sie dürfen Meistertitel vergeben !? Zur Erinnerung , die überaus zahlreichen Boxeleven aus privaten Gyms und Boxkampfschulen können bislang nur dann überhaupt an DBV Meisterschaften teilnehmen, wenn Sie sich vorher einem Verein gesucht und angeschlossen haben . Hier wird seit Jahren folgende elende wie ungerechte Methode praktiziert : Die privaten Boxkampfschulen /Gyms sollen ohne jegliche verbandstechnische Unterstützung und vorallem auf eigene Kosten weiterhin die Arbeit machen und Ihre jungen Boxer boxerisch formen und entwicken und zu den Meisterschaft müßen diese Eleven , unter mit dem Namen der bisdato völlig außen vor befindlichen Vereine/ Landesleistungszentren antreten und siegen . Die Vereine die wie gesagt Nichts tun als Ihren Namen geben , rühmen sich hier nach wie vor und in schäbigster Weise mit der Arbeit anderer und kassieren dafür auch noch Mitgliedgebühren und ggf Förderungen. Na wie krank ist das den Herr Deuster !? In manchen Gegenden Deutschlands gibt es heutzutage garkeine Boxvereine mehr , so das die dort in privaten Boxkampfschulen / Gyms trainierenden Eleven sogar über die Landesgrenzen hinaus Vereine suchen müßen um überhaupt an entsprechenden Meisterschaftskämpfen teilnehmen zu können.
An dieser Stelle sei auch einmal darauf hingewiesen , das auf der ganzen freien Welt Profis und Amateure zusammen in den Gyms trainieren ...
Vom den derzeitigen DBV Struckturen profitieren doch nur die knöchernden wie reisefreudigen Funktionäre und die Landestrainerschaften . Für letztere wird seit Jahren ein heiden Geld ausgegeben , jeden Monat erhalten Sie als Angestellte Ihren Gehaltsscheck . Nur den dafür eigentlich zu erwartenden sportlichen Erfolg bringen Sie und das ganze System seit Jahren nicht ein . Die 2 letzten olympischen Zyklen und die 2 letzten WM Zyklen waren gelinde formuliert für das deutsche Amateurboxen die Peinlichkeit und Katastrophe pur. So schlecht und vorallem boxerisch chancenlos wie in den letzten 12 Jahren waren deutsche Amateurboxer niemals zuvor. Und das liegt einzig und allein an dem derzeitigen völlig überholten DBV Leistungsförderungssystem und genau das muß endlich weg . Niemand auf der Welt braucht so ein System ,warum dann aber das seit 12 Jahren international nachweislich erfolglose Box Deutschland ?
Und hören Sie auf ,uns nun immer wieder an dieser Stelle mit großen Erfolgen im Nachwuchsbereich zu kommen . Die Jungs die bis hin zum Ende des Juniorenbereiches tatsächlich Weltklasse Leistungen nachweisen, kommen aber auch seit mindestens 12 Jahren letzlich im internationalen Männergeschäft nicht mehr oben an . Und zwar deswegen, weil Sie zur Sicherung des Egos und vorallem der Gehaltschecks der zuständigen Trainerschaften spätestens bis "Ende Junioren" völlig "ausgebrannt" werden. Hier kocht im DBV jeder sein eigenes Süppchen , Bravo Herr Kyas... In anderen Ländern läuft das alles ein wenig anders und genau deswegen ziehen immer mehr Länder an uns vorbei und sind auch erfolgreicher als wir ...
Aber zurück zum Problemkreis GBA IDM vs DBV Sperre...
Rechtlich gesehen ist diese Sperre ohnehin ein Witz . Man kann nicht auf der einen Seite seine Boxer in der WSB unter Profibedingungen bei Profiboxverbänden boxen lassen und andererseits andere seiner Boxer verbieten das Gleiche zu tun. Hier kommt bei Kyast das Knöllchenschreiben wieder durch , aber Jedem das seine...
Die GBA als derzeit zahlenmäßig größter deutscher Profiboxverband macht hier doch nichts weiter ,als sich einem neu enstandenen Problemkreis seiner angeschlossenen Gymbesitzer/privaten Boxkampfschulen zu stellen . In diesen Gyms und Boxkampfschulen trainieren immer mehr Youngster . Die Amateurboxregeln und Schutzbestimmungen sind auch für Boxeleven völlig ok . Bislang haben denen Ihre Starts auf Profishows gereicht um Ihren Eleven Kampfmöglichkeiten zu besorgen . Nun müßen aber auch mal Titekämpfe her. Bislang wurden nur Einzeltitel ausgeboxt , jetzt arbeitet man eben an einem ersten Meisterschaftsturnier. Egal ob diese Meisterschaftsidee vielleicht sogar noch ein bisschen zu früh kommt ,wie wir persönlich glauben , und egal wie viele Kämpfe es dort geben wird und auch egal wieviele Sieger dort geehrt werden , der Weg ist grundsätzlich richtig... Es magauch fremd klingen, aber nicht mal wir als GBA Gründer , kennen mehr die heutigen GBA Amateur "Macher" persönlich so groß ist das alles bereits geworden , vieles hat sich hier im Guten verselbständigt ... Unser Rat war und ist immer noch der : " Das Golden Gloves System in Amerika sind Top , das sollte man sich genauer ansehen ..." Egal wie , der Weg muß hier weiter das Ziel sein und jede Initiative hat etwas Positives ..."
Was die GBA Amateurabteilung mit Ihrer IDM Ausschreibung jetzt schon zweifellos erreicht hat , ist Aufmerksamkeit an entsprechender Stelle zu bekommen . Eine bessere Werbung als die DBV Sperre gibt es wohl nicht .Jeder der noch nicht wußte das es überhaupt eine GBA Amateurabteilung gibt , der weiß es spätestens jetzt ...
Aus einer Vielzahl von Gesprächen mit DBV Trainern und Vereinsvertretern wissen wir , dass der DBV unter der Kyas /Deuster Führung nicht lernfähig ist . Jedem der dort neue und gute Ideen hat und diese verwirklichen will , werden ab einem gewissen Grad immer Steine in den Weg gelegt . Was das Kyas/Deuster System in der Öffentlichkeit noch wert ist , zeigen die unglaublich peinlichen wie erschreckenden 200 Zuschauer zum Finale der letzen DBV DM incl Teilnehmer. So öffentlich unwichtig war Amateurboxen in Deutschland noch nie...Hier sprechen Zahlen für sich ...
Ein gewisser Herr Deuster hat die GBA Sperre ausgesprochen , nach wie vor Bayerns Amateurboxguru schlechthin . Wir hatten nur einmal mit Ihm zu tun .
Wir meldeten einen damals bei uns unter Management stehen Profiboxer Namens Yasubov in einem bayrischen Verein an , er qualifizierte sich in diesem Jahr über die nötigen Kämpfe bis hin zur Bayrischen Meisterschaft und wurde schließlich hochüberlegen Bayrischer Meister und außerdem von diesem besagten Herrn Deuster persönlich zum Besten Boxer der Meisterschaften vorgeschlagen und auch vom damaligen DBV Chef Froschbach persönlich vor Ort geehrt . In der gleichen Zeit gewann Yasubov bei uns 5 Profikämpfe . Niemand merkte irgendwas von unserem Spiel und Yasubov , der später u.a. für Don King in Amerika boxte und gewann , ging aus der ungewollten gemeinschaftlichen Arbeit von Profis und Amateuren so stark wie nie zuvor hervor. Letzteres sollte Deuster zum Nachdenken anregen , nicht zum drohen und sperren . Übrigens als Yasubov dann auch noch für Bayern zur DM geschickt werden sollte, ließen wir die Bombe platzen und Deuster nahm Ihm alle Amateurboxehren wieder ab und sperrte Yasubov auf Lebenszeit für das Amateurboxen . Diese ganze Nummer war übrigens nur eine Wette zwischen uns und Boxfabrikchef Roland Suttner . Suttner wettete, dass wir es nicht schaffen innerhalb eines Jahres einen Boxer unserer Wahl zum Bayrischen Meister zu machen. Ausgezahlt wurden ca 200 Euro beim Hähnchenessen an einem Stehtisch , direkt in dem Moment wo Froschbach an Yusubov im Beisein von Deuster die Ehrenurkunde überreichte...
Nicht zuletzt noch ein Anmerkung in dieser Sache , GBA Geschäftsführer Jörg Milcke ist seit über 36 Jahren immer noch Mitglied des Deutschen Amateurboxverbandes. Gerade die Problematik der Zulassung von Privaten Boxschulen und Gyms könnte demnach fast sogar "intern" geklärt werden...
Lange Rede kurzer Sinn : " Wenn die AIBA jetzt mit der WSB Ihre eigene Pro Schiene fährt, muß man auch in Deutschland darüber reden können , dass ggf der GBA Amateurabteilung als Vertreter der privaten Gyms und Boxkampfschulen im DBV den Status eines weiteren Landesverbandes zugesprochen wird , so hätten irgendwo alle was davon ,diejenigen die wo und warum auch immer von olympischen Erfolgen träumen ..."
Unter Federführung des Boxgym Leipzig e.V. hat die Amateurabteilung der GBA vor kurzem erstmals eine Internationale Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben.
Die Turnierform angedachte IDM soll am 18 /19.Februar 2012 im Boxgym Köpenick in Berlin stattfinden. Wie Organisationschef Matthias Eichler in einem Rundschreiben mitteilte ist der 15.Januar bereits Nennungsschluß für diese Ausschreibung.
Es werden nur Alters -und Gewichtsklassen berücksichtigt wenn mindestens 4 Teilnehmer gemeldet werden .Geboxt wird in den gängigen AIBA Alters -und Gewichtsklassen. Das Nennungsgeld beträgt 5 Euro pro Teilnehmer .
Nennungen und weitere Informationen bitte an/unter folgender email Adresse : info@boxgymleipzig.de und/oder über die GBA Hauptgeschäftstelle tätigen/erfragen
Tel : 030.56701574
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